Tag der Berufsberatung

06. April 2017

Brücken bauen in Ausbildung oder Studium

Welche Berufssparte ist die richtige für mich? Wie bewerbe ich mich? Ein Studium oder eine Ausbildung? Derartigen Fragen gehen mehrere hundert Schülerinnen und Schüler von Liebfrauenschule Mülhausen, St. Bernhard-Gymnasium Schiefbahn und Lise-Meitner-Gymnasium Anrath einen ganzen Vormittag nach. In der Sporthalle der Liebfrauenschule präsentieren sich 35 Organisationen. Sie haben nicht nur Stände aufgebaut mit jeder Menge Informationsmaterial, sondern stehen für die Heranwachsenden auch Rede und Antwort.

„Das hier ist wie ein Jahrmarkt der Möglichkeiten“, schildert Lehrerin Barbara Pink-Schneider. Sie hat diesen Projekttag mit ihrem Kollegen Andreas Müller organisiert. Die Vertreter von Unternehmen, Universitäten, Instituten, Versicherungen, Behörden, Verwaltungen und sonstigen Einrichtungen nutzen die Gelegenheit, mit den Oberstufenschülern ins Gespräch zu kommen und nach geeignetem Nachwuchs Ausschau zu halten. Teilweise sind sie von weither angereist, einige kommen sogar aus den Niederlanden - Ausdruck für den Trend, dass sich die Schüler heutzutage internationaler aufstellen und mobiler geworden sind.

Die Pennäler der drei Gymnasien nutzen eifrig die Chance, sich je nach Neigung einen Ansprechpartner zu suchen und eine Angel in Richtung Beruf oder Ausbildung auszuwerfen. Aber auch Aspekte wie Praktika, duales Studium oder soziale Jobs spielen bei diesen im Schnitt 15-minütigen Beratungsgesprächen eine Rolle. Drei bis vier solcher Gespräche führt jeder Schüler. Für die künftigen Abiturienten ist es auch eine willkommene Gelegenheit, in sonst eher fremde Berufssparten wie Polizei, Finanzamt oder Agentur für Arbeit hineinzuschnuppern.

„Psychologie ist ein Fachbereich, der in letzter Zeit besonders stark nachgefragt wird“, berichtet Barbara Pink-Schneider. Deshalb haben die Studienberufskoordinatoren erstmals Vertreter der Uni Marburg in Mülhausen zu Gast. Zur Vorbereitung auf den Projekttag haben die Schüler von Liebfrauenschule, St. Bernhard- und Lise-Meitner-Gymnasium verschiedene Module durchlaufen. „Dazu zählen beispielsweise“, so Andreas Müller, „Bewerbungs-Training, Assessment-Center oder Berufsberatungen.“ Und so hat auch dieses sechste Speed-Dating in der Liebfrauenschule Mülhausen eine Menge an Kontakten hergestellt, Netzwerke gezogen und Brücken in den Beruf bzw. in ein Studium gebaut.

 

 



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